Eine Busreise ins Fränkische Seenland (Altmühltal)

Standort: Weissenburg in Bayern

Reisezeit: 3.Juni bis 10 Juni

Aktualität: 2015

Reisedauer: Eine Woche
Reiseveranstalter: ATC-Tours im Bahn-Sozialwerk (BSW)

 

 

 

Am Mittwoch, 3.Juni fuhren wir mit der Bahn von Friedrichshafen über Stuttgart nach Nürnberg. Dort wartete hinter dem Hauptbahnhof bereits der moderne Reisebus auf uns. Der freundliche Reisebegleiter von BSW, Toni Hofmann, begrüßte die 25 Teilnehmer, die aus allen Teilen Deutschlands angereist waren. Nach etwa einer Stunde Fahrzeit erreichten wir unseren Standort Weissenburg, von wo aus die täglichen Besichtigungsfahrten gemacht werden sollten.
Unser
Hotel Rose, war ein aus mehreren Häusern verschachteltes mittelalterliches Gebäude und lag günstigerweise mitten im Stadtzentrum.
Natürlich gab es keinen Lift und wir mussten unsere Koffer erst mal die engen Treppen in den 2.Stock hinaufschleppen, für ältere Leute, aus denen die Reisegruppe bestand, mitunter etwas beschwerlich. Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet und waren sehr sauber. Leider lag unseres zum Marktplatz hinaus nach Süden. Da brachte bei offenen Fenstern bis spät in die Nacht hinein Lärmbelästigung mit sich. Es waren zwar Schallschutzfenster, aber bei der herrschenden Hitzewelle hatten wir dann rasch 27 Grad im Zimmer, denn verdunkeln ließ es sich mit den dünnen Vorhängen auch nicht. Dieses Problem hatten nur die Zimmer, die nach Süden lagen.
Trotz diesen Umständen hat es uns im Hotel gut gefallen. Das Personal war überaus freundlich,
das Frühstück geradezu üppig, das Auswahlmenue am Abend bis auf wenige Ausnahmen ordentlich.
Am Donnerstagmorgen kam der Bus wie immer pünktlich am Hotel vorgefahren und Toni Hofmann stellte uns
Uwe Grund vor, ein Reiseleiter der Region, der uns vier Tage lang begleiten sollte. Uwe war ein Glücksgriff des BSW. Charmant und humorvoll erklärte er uns alles, was sehenswert war und führte uns auch in den fränkischen Dialekt ein, wo ein Hügel "Hubbela" heisst. Wir haben viel gelacht in diesen Tagen und dabei auch sehr viel gelernt. Die perfekte Ergänzung war unser Reisebegleiter Toni Hofmann, der kompetente und erfahrene Organisator. Es klappte immer alles bestens.
Zuerst fuhren wir bei strahlend blauem Himmel zum
Altmühlsee und seiner Vogelinsel, die man auf Holzstegen und angelegten Wegen durchstreifen und die vielfältige Vogelwelt beobachten kann. Sogar für Ferngläser hatte Uwe gesorgt.
Dabei erfuhren wir auch die Geschichte des fränkischen Seenlands, das seit 1970 aus Gründen mangelnden Niederschlags in Nordfranken ursprünglich nur zur Wasserversorgung dienen sollte. Als der Naturschutzgedanke immer stärker aufkam, entstand in Zusammenarbeit von Technikern und Naturschützern, von Politikern und Landschaftsarchitekten eine Landschaft, die für alle nur Vorteile brachte.
Durch Umleitung von Wasser, z.B. aus der Altmühl, konnte man das vormals unter Überschwemmungen leidende Altmühltal in eine großartige Freizeitlandschaft umwandeln.
Der große Brombachsee, der Rothsee, der Altmühlsee und noch einige kleinere Seen entstanden und dienen sowohl der Wasserversorgung für Nordbayern, als auch als Badeparadiese und Segelreviere für die Bevölkerung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick von der Aussichtsplattform auf der Vogelinsel

Toni brachte uns zu den schönsten Aussichtspunkten

Badeplätze am Damm des Brombachsees

Uwe erklärt die Entstehung und Bedeutung der Vogelinsel

Schifffahrt und Weißwurstessen auf dem Großen Brombachsee

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